Dienstwagen-Check: Klimaschutz im Rückwärtsgang
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Liebe Leserinnen und Leser, über diese wichtigen Themen möchten wir Sie informieren:
Wir s(chw)itzen im Zug, sie fahren Klimakiller! Unser Dienstwagen-Check 2026 unter Spitzenpolitikern
Jetzt gewinnen: 10-Mal einen Jahresvorrat an Bio-Obst und -Gemüse
Deutschlandticket 2027: Es wird nochmal teurer!
Unsichtbare Gefahr: Alarmierende Ozonbelastung in Deutschland
Schutz vor Hitze, Bränden und Extremwetter: Kabinett Merz lässt die Bevölkerung im Stich
Umwelt schützen – über den Tod hinaus
 
 
 

Wir s(chw)itzen im Zug, sie fahren Klimakiller! Unser Dienstwagen-Check 2026 unter Spitzenpolitikern

Zum 20. Mal haben wir die Dienstwagen von Deutschlands Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitikern auf Bundes- und Landesebene abgefragt. Die Ergebnisse sind alarmierend: Ausgerechnet bei ihren eigenen Dienstwagen legen viele beim Klimaschutz den Rückwärtsgang ein: Zwei von drei untersuchten Dienstwagen fahren mit einem Verbrennungsmotor an Bord. 160 von 249 Fahrzeugen bekommen in unserem Dienstwagen-Check die Rote Karte. Sie überschreiten mit ihrem realen CO2-Ausstoß deutlich das, was europäisch im Durchschnitt für Neuwagen als Grenzwert vorgegeben wird.

Besonders bitter: Mehrere Politikerinnen und Politiker haben ihre Elektroautos sogar wieder gegen klimaschädlichere Plug-In-Hybride eingetauscht. Insgesamt ist der Anteil vollelektrischer Dienstwagen gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dabei zeigt unser Check deutlich: Elektroautos verursachen im Durchschnitt wesentlich weniger CO2 als Plug-In-Hybride und reine Verbrenner. Schlusslichter der Abfrage sind: in der Bundesregierung Justizministerin Stefanie Hubig sowie Bildungs- und Familienministerin Karin Prien mit jeweils 196 Gramm CO2 je Kilometer; unter den Länderchefs Hendrik Wüst, Manuela Schwesig sowie Kai Wegner mit jeweils 262 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer. Zum Vergleich: Der CO2-Flottengrenzwert der EU liegt bei 93,6 Gramm CO2 pro Kilometer.

Dass es auch anders geht, zeigen beispielsweise in der Bundesregierung Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan und bei den Regierungschefs der Länder Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir. Beide fahren mit sparsamen vollelektrischen Dienstwagen und stoßen jeweils nur etwas mehr als 66 Gramm CO2 je Kilometer aus.

Wer politisch für Klimaschutz verantwortlich ist, muss ihn auch selbst vorleben. Wir fordern die Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitiker deshalb auf: Schluss mit neuen Verbrennern in den Dienstwagenflotten – jede Neubeschaffung muss konsequent elektrisch und effizient sein.

Wer fährt vorbildlich – und wer landet auf den letzten Plätzen? Alle Ergebnisse finden Sie über den unten angegebenen Link. Und wenn Sie unabhängige Checks wie diesen interessant finden, freuen wir uns über Ihre Fördermitgliedschaft.
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Jetzt gewinnen: 10-Mal einen Jahresvorrat an Bio-Obst und -Gemüse

Jedes Jahr werden tonnenweise frische Lebensmittel verschwendet, bevor sie überhaupt in den Handel gelangen: Was vermeintlich zu klein, zu groß oder zu krumm ist, wird aussortiert. Bis zu 30 Prozent der Ernte einzelner Obst- und Gemüsesorten schafft es so nicht in den Verkauf, obwohl sie genießbar sind. Ein Grund: Viele Supermärkte verlangen rein kosmetische Anforderungen wie einheitliche Größe, keine Unförmigkeiten oder sogar einen bestimmten Rotanteil bei Äpfeln und Erdbeeren, obwohl die Mindesteigenschaften im EU-Recht nur Unversehrtheit und Genießbarkeit vorschreiben. Doch damit werden auch all die Ressourcen und Emissionen verschwendet, die für Anbau, Verarbeitung und Transport aufgewendet wurden, ebenso wie die dabei verursachten Emissionen.

Mit unserem Gewinnspiel machen wir auf diese verschwenderische Praxis aufmerksam. Zu gewinnen gibt es 10-Mal einen Jahresvorrat an frischem Bio-Obst und -Gemüse von unserem Partner Ökokiste. Ganz ohne unnötige Schönheitsideale oder Standardgrößen.

Aber auch ohne Gewinn lässt sich etwas bewirken: Geben Sie krummen Gurken eine Chance und kaufen Sie Obst und Gemüse regional direkt bei Erzeuger*innen, auf dem Wochenmarkt oder in Läden, die auch „unperfekte“ Lebensmittel anbieten. Gleichzeitig setzen wir uns für verbindliche gesetzliche Regeln ein, damit diejenigen Verantwortung übernehmen, die verantwortlich sind: insbesondere der Handel, der mit seinen Anforderungen maßgeblich beeinflusst, welche Lebensmittel vermarktet werden.

Nehmen Sie jetzt teil und gewinnen Sie mit etwas Glück einen von 10 Jahresvorräten Bio-Obst und -Gemüse!
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Deutschlandticket 2027: Es wird nochmal teurer!

66,90 Euro. So viel wird das Deutschlandticket laut unserer Berechnung im kommenden Jahr kosten. Der maßgebliche Preistreiber: Ausgerechnet Diesel. Denn die von Bund und Ländern beschlossene Formel zur jährlichen Erhöhung beinhaltet einen sogenannten Dieselpreisindex – und dass die Kraftstoffpreise zuletzt in die Höhe geschossen sind, müssen wir wohl nicht extra erwähnen. Dabei sollte das Deutschlandticket den Menschen doch gerade angesichts hoher Spritpreise eine bezahlbare Alternative zum Auto bieten.

Wären Busse und Bahnen vollständig elektrifiziert, würde der Abopreis 2027 mit „nur“ 64,90 deutlich geringer ausfallen. Wobei auch das aus unserer Sicht noch viel zu viel ist. Denn jede Preissteigerung setzt eine gefährliche Spirale in Gang: weniger Abos, sinkende Einnahmen und damit noch mehr Druck für die nächste Preiserhöhung. Dabei ist ein attraktiver öffentlicher Nahverkehr der Schlüssel für Klimaschutz im Verkehr und würde Millionen Tonnen CO2 einsparen.

Wir fordern deswegen ein bundesweit gültiges 29-Euro-Ticket für mindestens zwölf Monate als Sofortentlastung und anschließend einen stabilen Preis von maximal 49 Euro. Außerdem braucht es eine Ausbauoffensive für Bus und Bahn im ländlichen Raum und die vollständige Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs. Das wollen Sie auch? Wir geben Ihrer Stimme Sichtbarkeit – unterschreiben Sie unsere Petition!
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Unsichtbare Gefahr: Alarmierende Ozonbelastung in Deutschland

Diese aktuellen Zahlen sind erschreckend: 263 von 280 Messstationen in Deutschland überschreiten bereits Mitte August das empfohlene Jahres-Limit für das gesundheitsgefährdende Reizgas Ozon. Das sind 94 Prozent aller ausgewerteten Stationen. Besonders stark belastet sind Orte in Baden-Württemberg und Bayern.

Bodennahes Ozon schädigt insbesondere die Atemwege und Pflanzen. In Deutschland stehen jährlich rund 22.000 Todesfälle und Ernteverluste in Millionenhöhe mit dem Reizgas in Verbindung. Woher der Schadstoff kommt? Er entsteht aus Stickoxiden, die beispielsweise in Autoabgasen enthalten sind oder aus Methan-Emissionen aus der Tierhaltung. Und die Klimakrise verschärft das Problem, denn hohe Temperaturen und starke Sonneneinstrahlung begünstigen die Ozonbildung.

Trotzdem bleiben die zentralen Ursachen unangetastet. Noch immer schleudern rund acht Millionen Diesel-Pkw mit illegalen Abschalteinrichtungen massig Stickoxide in die Luft. Die Konsequenzen einer deutlich erhöhten Ozon-Belastung müssen daher unter anderem sein: Dreckige Fahrzeuge nachrüsten oder stilllegen; weniger Tiere bei gleichem Platz.

Und das setzen wir durch: Mitte September haben wir einen Termin mit der Bundesregierung – vor Gericht. Vor dem Bundesverwaltungsgericht werden wir die Bundesregierung höchstrichterlich zwingen, ihr Luftreinhalteprogramm mit geeigneten Maßnahmen nachzubessern.

Unterstützen Sie uns mit einer Spende, helfen Sie uns Druck zu machen und geltende Gesetze durchzusetzen – für Mensch, Natur, Klima und Umwelt.  
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Schutz vor Hitze, Bränden und Extremwetter: Kabinett Merz lässt die Bevölkerung im Stich

Auf der Pressekonferenz vor der Kabinettsklausur hat Bundeskanzler Merz noch große Töne gespuckt: Seine Aufgabe sei es, „die richtigen Entscheidungen zu treffen und vor allem die langfristigen Lehren aus Extremsituationen wie diesem Hitzesommer zu ziehen“. Ein Tag später die bittere Realität: Kein einziger Beschluss zu Hitzeschutz und Klimaanpassung. Das ist verantwortungslos!

Dabei zeigen die tausendfach tödliche Hitze, Dürre und Waldbrände in diesem Extremsommer deutlich, wie verletzlich wir gegenüber der Klimakrise sind. Wir brauchen jetzt einen grundlegenden Kurswechsel: verbindliche Vorgaben für Entsiegelung, Stadtgrün und Hitzeschutz sowie ausreichend Geld für die Kommunen, um diese auch umzusetzen. Und das Mindeste, was die Bundesregierung sofort tun kann und keinen zusätzlichen Euro kostet: ein bundesweites Moratorium für Baumfällungen.  Und auch natürlicher Klimaschutz muss endlich gesetzlich gestärkt werden. Denn intakte Wälder, Moore, Auen und Grünflächen sind unser natürlicher Schutzschild: Sie speichern Wasser, kühlen unsere Städte und helfen gegen Hitze, Dürre und Hochwasser.

Machen Sie mit und erhöhen Sie den politischen Druck: Unterschreiben Sie jetzt unsere Petition für wirksamen Schutz vor Extremwetter.
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Umwelt schützen – über den Tod hinaus

Was bleibt von dem, was uns im Leben wichtig ist? Mit einem Testament bestimmen Sie selbst, was mit Ihrem Nachlass geschieht. Neben Familie und Bekannten können Sie auch eine gemeinnützige Organisation bedenken. So können Sie dazu beitragen, dass unser Einsatz für Umwelt, Klima und Natur auch in Zukunft weitergeht.

Rund um den Tag des Testaments am 13. September nehmen wir uns besonders viel Zeit für Ihre Fragen: Vom 7. bis 18. September erreichen Sie uns zusätzlich montags bis freitags von 13 bis 18 Uhr. Vielleicht möchten Sie sich erst einmal informieren oder haben bereits konkrete Fragen – wir beraten Sie persönlich, diskret und unverbindlich.

Sie möchten sich zunächst selbst mit Ihrem Testament beschäftigen? Mit dem kostenlosen Erblotsen erstellen Sie online in wenigen Schritten einen ersten Testamentsentwurf – vertraulich und individuell auf Ihre Situation abgestimmt.

Falls Sie uns bereits in Ihrem Testament bedacht haben, würden wir uns sehr über eine kurze Mitteilung freuen! Für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung sind wir sehr dankbar.

KONTAKT AUFNEHMEN
 
TESTAMENTSENTWURF
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